Herbert F. Schulze
SCHÄDELRAUSCHEN - Die Macht der Gedankenlenker
Schädelrauschen ist ein Akt der Notwehr gegen das betreute Denken. Ein scharfzüngiger Streifzug durch die Schieflagen der Welt, in der die Meinungsführer ein Dauerfeuer auf das Denken eröffnet haben. Insbesondere die Manipulation eigentlich gesicherten Wissens und klar definierter Begriffe hinterlassen deutliche Spuren im Nutzungsverhalten der Onlineplattformen und sorgen für eine fortschreitende Entsolidarisierung der gesellschaftlichen Gruppen. Das Buch enthält 33 polemische und satirische Kurzgeschichten über die Manipulation durch Medien und warum wir nur hören, was wir hören wollen. Die Themen reichen von Grenzgängern in unserer Gesellschaft, Erziehungsmethoden, weshalb Zufälle in der Wissenschaft die wahren Erkenntnisse brachten und wie man den Teufeln die Rechnung versaut. Schädelrauschen erklärt die Kunst des Teppichlesens, beweist das Humorkritik ein komisches Fach ist und folgt den Spuren von Tünnes und Schäl in Anatolien. Letztendlich geht Schädelrauschen auch der Frage nach, wie man auf die Zukunft wetten kann, was ein wirkliches Bauernopfer ist, feiert den Tag der Trinkhalle, die Zeitwende und mahnt vor den Methoden der Gedankenlenker. Das Buch seziert in satirischen Kurzgeschichten zu Sprache und Gesellschaft den ohrenbetäubenden Lärm einer Trollarmee, die mit diffusen Begriffen und Wortschöpfungen Sprache als Begriffsnarkose einsetzen.Ein freches, intelligentes und absolut notwendiges Buch.
Der Autor
Herbert F. Schulze (* 1952) ist seit Jahrzehnten als Journalist und Autor in unterschiedlichen Medienformaten und beruflichen Funktionen tätig. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Schulze nimmt mit Vorliebe Medien und Marktführer aufs Korn, die mit Sprachschöpfungen und sinnentstellten Begriffen einen echten demokratischen Diskurs behindern oder das Denken beeinflussen. Der Autor unterstützt die Aktion DI.DAY - Digital Independence Day - die insbesondere den unkontrollierten Einfluss marktbeherrschender Unternehmen ablehnt. Der Autor ist aus diesem Grunde nicht in den (a)sozialen Medien vertreten.


